Skip to content
Bestellen

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Für dich ungefiltert oder nach Thema sortiert.

Wir überweisen deine Prämie innerhalb von vier Wochen nachdem der Vertrag mit dem geworbenen Eltern-Paar unwiderruflich zustande gekommen ist. Dafür brauchen wir natürlich deine Bankverbindung.

Klar! Als eticur Kunde kannst du uns deine Empfehlung per E-Mail an info@eticur.de oder online senden. Alternativ können die geworbenen Eltern einfach deine Kundennummer angeben. Für jede erfolgreiche Werbung gibt es 150 € Rabatt für die werdenden Eltern und 150 € Prämie als Dankeschön an Dich.

Aktuell übernehmen Krankenkassen die Kosten für Behandlungen zur Wiederherstellung der Blutbildung und des Immunsystems nach einer Hochdosis-Chemotherapie. Allerdings werden die Kosten für individuelle Heilversuche oder die Teilnahme an Patientenstudien derzeit noch nicht von den Krankenkassen gedeckt und müssen unter Umständen privat finanziert werden.

Die genaue finanzielle Belastung hängt von den zusätzlichen Untersuchungen und begleitenden Behandlungen ab, die erforderlich sind, sowie vom Ort, an dem die Behandlung durchgeführt wird. Es existiert kein einheitlicher Pauschalbetrag.

Im Behandlungsfall helfen wir dir gerne weiter. Wir haben ein europaweites Netzwerk und jahrzehntelange Erfahrung in der Ermöglichung von Behandlungen mit Nabelschnurblut.

Eine neue Bankverbindung kannst du uns gern telefonisch unter 0800-0-384287 oder per E-Mail an info@eticur.de mitteilen.

Eine neue Adresse kannst du uns gern telefonisch unter 0800-0-384287 oder per E-Mail an info@eticur.de mitteilen.

Das ist leider nicht möglich. Nabelschnurblut, das mit uns zum Zweck der Eigenvorsorge für ein Kind eingelagert wurde, darf aus rechtlichen Gründen leider nicht zu einer Spende umgewidmet werden.

Bei der Kündigung kannst du entscheiden, ob das eingelagerte Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe vernichtet oder für Forschungszwecke freigegeben werden soll.

Wenn du deinen Vertrag kündigen möchtest, kannst du uns dies einfach und unkompliziert über unser Kündigungsformular mitteilen oder du schreibst uns eine Mail an info@eticur.de. Im Anschluss bekommst du eine Mail mit einem Vordruck zur schriftlichen Bestätigung der Kündigung und dem Einverständnis zur Vernichtung des Präparates. Das war’s!

Beim Ablauf der Vorauszahlungsperiode wirst du von eticur informiert. Abhängig von der von dir ursprünglich gewählten Vertragsvariante läuft dein Vertrag automatisch weiter oder du kannst ihn verlängern.

Wir sehen die Einlagerung von Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe als lebenslange Vorsorge. Deshalb sind unsere Verträge unbefristet und du bestimmst, wie lange dein Vertrag laufen soll.
Monatsabo: mindestens 24 Monate, danach monatlich kündbar
Jahresabo: mindestens 24 Monate, danach jährlich kündbar
Vorauszahlung: 18 Jahre, ab dem 18. Geburtstag jährlich kündbar

Sollte die Entnahme aus irgendeinem Grund nicht funktionieren, gib uns Bescheid und wir stornieren den Vertrag. Wenn sich nach der Einlagerung herausstellt, dass eine dauerhafte Lagerung von Nabelschnurblut und/oder Nabelschnurgewebe nicht sinnvoll ist, informieren wir dich darüber. Du kannst dann entscheiden, ob du die Lagerung fortsetzen möchtest. Wenn du dann statt Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe nur eines der beiden Präparate einlagern möchtest, reduzieren wir deinen Preis entsprechend. Wenn du nichts einlagern möchtest, stornieren wir den Vertrag vollständig. Eventuell bereits geleistete Zahlungen erstatten wir selbstverständlich zurück.

Klar! Du kannst die erste Zahlung auf bis zu zehn Monatsraten verteilen. Ganz ohne Zinsen oder extra Gebühren. Kontaktiere hierzu einfach unseren Customer Service unter 0800-0-384287 und wir beraten dich gerne.

Wenn ihr schon einmal bei eticur eingelagert habt, erhaltet ihr 10 % Rabatt auf die Startgebühr beim Jahresabo oder die 18-Jahre Vorauszahlung. Nutzt den Rabattcode STAMMKUNDE. Der Rabatt ist nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Oder sprecht uns gerne an unter 0800-0-384287.

Du bezahlst erst nach der Geburt und der erfolgreichen Einlagerung. Mit der Wahl der Vertragsvariante bestimmst du, was du wann bezahlen möchtest. Hier geht es zu unseren Preisen

Selbstverständlich! Beauftrage uns jetzt online und sende uns so schnell wie möglich die erforderlichen medizinischen Unterlagen zu. Dann erhältst du deine eti.box per Express-Versand. Unser Customer Service unter 0800-0-384287 hilft dir gerne. Wir finden sicher eine Lösung!

Idealerweise beauftragst du uns spätestens acht Wochen vor der Entbindung. So bist du voll vorbereitet, egal wann dein Kind kommt. Sollte dein Entbindungstermin schon in weniger als acht Wochen sein, beauftrage uns online und sende uns so schnell wie möglich die erforderlichen medizinischen Unterlagen zu. Dann erhältst du deine eti.box so schnell wie möglich. Unser Customer Service unter 0800-0-384287 hilft dir gerne. Wir finden auch noch kurz vor der Geburt eine Lösung!

Die Einlagerung von Stammzellen erfolgt in einem aufwendigen Prozess nach höchsten Standards und ist daher auch teuer. Trotzdem möchten wir möglichst vielen Menschen die Einlagerung von Stammzellen ermöglichen. Daher bieten wir die Einlagerung von Nabelschnurblut im Monatsabo für nur 19,95 EUR an. Außerdem kannst du bei uns auch in Raten bezahlen. Unser Customer Service unter 0800-0-384287 findet eine Möglichkeit für dich.

Du kannst uns ganz einfach per Telefon 0800-0-384287, über unsere Website oder per E-Mail (info@eticur.de) beauftragen. Im Anschluss senden wir dir alle erforderlichen Dokumente, die du ausgefüllt an uns zurückschicken musst. Unsere Ärztliche Leitung prüft anhand deiner Angaben die sogenannte Spendereignung. Dann schicken wir dir deine eti.box zu.

eticur ist Teil der FamiCord Gruppe. Zusammen sind wir die größte private Stammzellbank in Europa. Seit unserem Start als Marktpionier 1997 haben wir über eine Million Präparate eingelagert und Stammzellen für die Behandlung von über 7.000 Patienten bereitgestellt. Mittlerweile bieten wir Stammzellenvorsorge in über 30 Ländern an. Die erwiesene Leistungsfähigkeit der FamiCord Gruppe sichert die Lagerung von Stammzellen bei eticur dauerhaft ab.

eticur ist einer von drei Anbietern für die Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur in Deutschland. Wir sind stolz auf unseren herausragenden Kundenservice und bieten flexible Preismodelle. Eine gute Übersicht bietet Nabelschnurblut-Anbieter.

eticur lagert bei der Geburt entnommenes Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe ein. Dadurch erhält dein Kind ein persönliches Depot mit wertvollen Stammzellen. Diese gehören deinem Kind und stehen ihm für eine mögliche künftige Stammzellentherapie zur Verfügung. Wir bieten dir also Stammzellenvorsorge als eine Form der persönlichen Gesundheitsvorsorge an.

Nein, eine Verfolgung des Transports im Internet ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Wenn du jedoch Fragen zum aktuellen Stand hast, zögere nicht unseren Customer Service unter 0800-384287 zu kontaktieren.

Ein spezialisierter Kurier holt deine eti.box in der Klinik ab und transportiert es zügig in das Labor zur Verarbeitung und Einlagerung. Die Abholung wird von deiner Klinik veranlasst. Du muss dich um nichts kümmern.

Wenn die Nabelschnur vollständig auspulsieren soll, dann ist die Entnahme von Nabelschnurblut nicht mehr möglich. Das Nabelschnurgewebe kann aber trotzdem entnommen werden.

Wir unterstützen die freie Entscheidung werdender Eltern für ein Geburtserlebnis, das sich richtig anfühlt. Für den Zeitpunkt des Abnabelns sind persönliche und medizinische Aspekte zu berücksichtigen. Laut aktueller deutscher Leitlinie sollten reife Neugeborene frühestens nach einer Minute abgenabelt werden. In den USA empfehlen Fachgesellschaften 30–60 Sekunden. Wir empfehlen eine Abnabelung etwa eine Minute nach der Geburt. Damit bekommt das Kind eine Extraportion Blut mit und es bleibt ausreichend Blut für die Einlagerung. Bei längerer Wartezeit ist die Blutentnahme schwieriger oder sogar unmöglich.

Prinzipiell ist eine Nabelschnurblutentnahme auch bei einer Wassergeburt möglich. Die Nabelschnur muss jedoch zum Zeitpunkt der Blutentnahme trocken sein, und dafür muss die Geburtswanne verlassen werden. Wir empfehlen dies vor der Geburt mit der Klinik zu besprechen. Die Entnahme von Nabelschnurgewebe erfolgt dann nach der Entnahme von Nabelschnurblut außerhalb der Geburtswanne und ist problemlos möglich.

Prinzipiell kann Nabelschnurblut auch bei einer Frühgeburt entnommen werden, allerdings wird dies bei einem Geburtsgewicht unter 1.500 g nicht empfohlen. Da die Stammzellen aus der Leber und der Milz erst im letzten Schwangerschaftstrimester in die Nabelschnur des Kindes wandern, führt eine Entnahme vor der 30. SSW meist zu einer sehr geringen Stammzellzahl.

Nabelschnurblut wird nach dem Abnabeln deines Kindes aus dem Teil der Nabelschnur entnommen, der nur noch mit der Plazenta verbunden ist. Anschließend kann noch ein Stück der Nabelschnur abgenommen werden.

Die bereits abgenabelte und durchtrennte Nabelschnur wird auf der Plazentaseite mit einer Kanüle punktiert und das Nabelschnurblut wird durch einen Schlauch in einen Entnahmebeutel geleitet. Dieser Vorgang ähnelt einer herkömmlichen Blutentnahme. Er ist völlig risiko- und schmerzfrei für Mama und Kind.

Nicht entnommenes Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe werden von der Klinik entsorgt.

Unsere eti.box enthält alle für die Entnahme von Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe erforderlichen Materialien und Dokumente. Wir senden sie dir nach Hause. Du nimmst die eti.box mit in die Klinik und übergibst sie dem Kreißsaal-Team. Die kümmern sich um alles Weitere.

Normalerweise dauert der Versand deiner eti.box 2 bis 5 Werktage. Wenn du sie schneller benötigst oder gar schon in der Klinik bist, können wir einen Expressversand arrangieren. Kontaktiere einfach unseren Customer Service unter 0800-0-384287, und wir finden eine Lösung für dich.

Bitte melde dich dann bei unserem Customer Service 0800-0-384287 um abzuklären, inwieweit ein Austausch deiner eti.box notwendig ist.

Du bekommst die eti.box in einem braunen Versandkarton zugeschickt. Entnimm die bunte eti.box aus dem Versandkarton und nimm sie mit in die Klinik. Öffne auf keinen Fall die eti.box selbst. Überlass das bitte immer dem Klinikpersonal. Nur so bleiben alle Komponenten darin vollständig und steril.

Falls du versehentlich deine eti.box bereits geöffnet hast, ruf einfach unseren Customer Service unter 0800–384287 an. Wir finden dann gemeinsam heraus, ob ein Austausch notwendig ist.

Vergiss nicht das ausgefüllte Formular “Freistellungserklärung für die Klinik”! Dieses erhältst du von uns als Teil des Auftragssets. Ansonsten hast du mit deiner eti.box alles, was du für die Entnahme des Nabelschnurblutes und Nabelschnurgewebes deines Babys brauchst.

In diesem Fall melde dich bitte unbedingt bei unserem Customer Service 0800-0-384287. Wir versuchen dann einen Express-Versand deiner eti.box direkt zu deiner Klinik zu veranlassen.

Du brauchst deine eti.box nur dem Kreißsaal-Team übergeben. Das medizinische Personal dort ist gut geschult und weiß genau, was zu tun ist.

In diesem Fall kontaktierst du unseren Customer Service 0800-0-384287 und wir lassen dir eine Paketmarke für die Retoure der nicht benutzten Box zukommen.

Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe dafür nur durch dafür geschulte Ärztinnen, Ärzte oder Hebammen in mit uns zusammenarbeitenden Kliniken entnommen werden.

Wir arbeiten mit über 500 Kliniken in ganz Deutschland bei der Entnahme von Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe zusammen. Diese sind in unserem Klinikfinder gelistet. In anderen Kliniken ist das leider nicht möglich. Dort entnommene Präparate dürfen von uns nicht eingelagert werden. Wenn deine Wunschklinik nicht gelistet ist, hilft dir unser Customer Service unter 0800-0-384287 weiter.

Unserer Wegweiser gibt dir eine gute Übersicht zum Ablauf. Gerne erläutert dir auch unser Customer Service unter 0800-0-384287 alle nötigen Schritte.

Mehr über Stammzellen aus der Nabelschnur lernst du im 14-tägigen Basic-Kurs in unserem Newsletter.

Die Meinungen über die Sinnhaftigkeit der Einlagerung von Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe gehen weit auseinander. Mach dir selbst ein Bild. Unabhängige Information findest du beispielsweise bei Parent´s Guide Cord Blood. Niemand muss Stammzellen einlagern, aber jeder sollte es sich überlegen. Lass uns gerne offen sprechen, wenn du Fragen oder Bedenken hast (Customer Service 0800-0-384287).

Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe können fast immer entnommen werden. Nur in seltenen Ausnahmefällen, z. B. bei einer HIV-Infektion bei den Eltern des Kindes ist das nicht möglich. Vor der Geburt führen wir eine ausführlich Überprüfung anhand eines Anamnese-Fragebogens durch, um festzustellen, ob Gründe gegen die Entnahme sprechen.

Da die Kühlung der Lagertanks mit Hilfe von flüssigem Stickstoff erfolgt, wird die Kühlkette durch einen Stromausfall nicht beeinflusst.

Der Einfrierprozess und die Lagerung bei extrem niedrigen Temperaturen von -180 °C verlangsamen die chemischen und biologischen Prozesse in den Zellen erheblich. Dadurch bleiben die Stammzellen über Jahrzehnte hinweg in ihrer ursprünglichen Form erhalten.

Das eticur anvertraute Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe wird von unserem Kooperationspartner FamiCord in Deutschland unter Aufsicht der zuständigen deutschen Behörden und unter Beachtung der deutschen rechtlichen und regulatorischen Vorschriften aufbereitet und eingelagert.

Wir führen eine umfangreiche Qualitätskontrolle durch. Dafür brauchen wir auch deinen Nachanamnesebogen. Abhängig von den erforderlichen Tests kann die Qualitätskontrolle einige Zeit in Anspruch nehmen. In der Regel zwei bis drei Monate nach der Einlagerung senden wir dir eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Fragen zur Qualität beantwortet dir gerne unsere Fachberatung unter 0800-0-384287.

Sollten wir feststellen, dass das Nabelschnurblut oder Nabelschnurgewebe deines Kindes nicht aufbereitet werden kann, werden wir dich umgehend benachrichtigen, und dein Vertrag wird aufgelöst. Es kann auch vorkommen, dass während der Qualitätsprüfungen Einschränkungen auftreten, die die zukünftige Verwendung beeinflussen. Auch in diesem Fall informieren wir dich, und du kannst entscheiden, ob du die Lagerung fortsetzen möchtest.

Sicher! Du erhältst etwa eine Woche nach der Geburt von uns die Einlagerungsbestätigung, den Bogen für die Nachanamnese und die erste Rechnung per E-Mail.

Nabelschnurblut wird als Vollblut aufbewahrt und die Nabelschnur wird in Form von Gewebestücken aufbewahrt. Die Lagerung erfolgt bei -180° C in der Gasphase von flüssigem Stickstoff in speziellen Tanks. Durch Zugabe eines besonderen Gefrierschutzmittels werden die Stammzellen beim Einfrieren langfristig geschützt, können aber trotzdem für Therapien verwendet werden.

Nabelschnurgewebe ist das gallertartige Bindegewebe der Nabelschnur (die sogenannte Wharton’sche Sulze). Es enthält mesenchymale Stammzellen (MSCs).

Der sich schnell entwickelnde Bereich der regenerativen Medizin befasst sich mit dem Wiederaufbau von verletztem, erkrankten oder verschlissenen Gewebe aus idealerweise körpereigenen Stammzellen.

Eine Stammzelltherapie ist ein medizinisches Verfahren, das körpereigene oder fremde Stammzellen nutzt, um geschädigtes Gewebe zu regenerieren und Krankheiten zu behandeln. Stammzellen können sich selbst erneuern und in verschiedene Zellarten entwickeln, was ihnen eine natürliche Heilungs- und Regenerationswirkung verleiht. Die bekannteste Anwendung ist die Behandlung von Blutkrebs und Blutkrankheiten. Aber auch bei Arthrose, Verbrennungen oder Hornhautschäden kommen Stammzelltherapien zum Einsatz.

Anders als Stammzellen aus dem Nabelschnurblut, werden Mesenchymale Stammzellen (MSCs) aus dem Nabelschnurgewebe in Deutschland noch nicht als reguläre Therapie angewendet. Im Rahmen von Studien wird die Anwendung von MSCs aus Nabelschnurgewebe jedoch intensiv untersucht. Mit Hilfe vom MSCs sollen z. B. Rückenmarksverletzungen, Hirnschäden oder Autoimmunerkrankungen behandelt werden.

Mesenchymale Stammzellen (MSCs) aus dem Nabelschnurgewebe sind vielseitige Stammzellen, die sich unter bestimmten Voraussetzungen in Knochen-, Knorpel-, Fett-, Muskel- oder Nervenzellen entwickeln können. Zusätzlich haben sie die Fähigkeit, Signalmoleküle freizusetzen, die Entzündungsreaktionen reduzieren und Heilungsprozesse anstoßen können.

Die Einlagerung von Nabelschnurgewebe sichert deinem Kind ein zusätzliches Depot mit eigenen mesenchymale Stammzellen (MSCs) für mögliche zukünftige Behandlungen.
* Nabelschnurgewebe kann nur direkt nach der Geburt entnommen werden. Dies ist für schmerz- und risikofrei für Mutter und Kind.
* Nabelschnurgewebe ist eine wertvolle Quelle mesenchymaler Stammzellen (MSCs). MSCs können sich zu Knorpel-, Knochen-, Muskel- und Fettzellen entwickeln. Sie spielen eine Rolle bei der Gewebe- und Organzellregeneration, also z. B. bei Gelenkerkrankungen, Herzinfarkten, oder Autoimmunerkrankungen, oder Nervenerkrankungen. MSCs haben entzündungshemmende und immunmodulierende Eigenschaften, was sie für zukünftige Therapien interessant macht.
* Die Forschung untersucht aktuell die Anwendung von MSCs für die Therapie von z.B. Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Typ-1-Diabetes, Arthrose, oder Knorpeldefekten.

Nein, bei einer öffentlichen Spende wird das Eigentumsrecht an die einlagernde öffentliche Bank abgetreten. Diese darf frei entscheiden, ob sie das Nabelschnurblut einlagert und wofür sie das Nabelschnurblut verwendet.

Die Anwendung von Nabelschnurblut als Therapie hängt stark von der Art der Erkrankung und ihrem Stadium ab. In einigen Fällen, wie bestimmten Leukämieformen oder genetischen Blutbildungsstörungen, können erkrankte Zellen tatsächlich im Nabelschnurblut vorhanden sein. Dann ist eine Behandlung mit dem eigenen Nabelschnurblut nicht ratsam. Bei den häufigsten Arten von Lymphknoten-Krebs ist dies hingegen nicht der Fall, da die Ursache der Erkrankung nichts mit dem Blut zu tun hat. Grundsätzlich lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten und sollte individuell erörtert werden. Für weitere Informationen steht unsere Fachberatung unter der Rufnummer 0800-0-384287 gerne zur Verfügung.

Die Europäische Kommission hat 2025 zum ersten Mal in Europa eine bedingte Zulassung* für ein Medikament erteilt, das auf einer besonderen Technologie zur Vermehrung von Stammzellen aus Nabelschnurblut basiert: Zemcelpro®, entwickelt vom Biotech-Unternehmen ExCellThera. Die neue Technologie kombiniert vermehrte und nicht vermehrte Nabelschnurblut-Stammzellen. Sie ermöglicht auch Erwachsenen Zugang zu einer passenden Therapie – selbst dann, wenn kein geeigneter Spender gefunden wird.

*Über bedingte Zulassungen (Conditional Marketing Authorizations, CMAs): CMAs gelten für Arzneimittel, die einen erheblichen ungedeckten medizinischen Bedarf erfüllen – zum Beispiel bei schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen, für die es keine zufriedenstellenden Behandlungsmethoden gibt oder, wenn das Arzneimittel einen wesentlichen therapeutischen Vorteil bietet. Eine CMA wird erteilt, wenn umfassende klinische Daten noch nicht vollständig vorliegen, der Nutzen des Arzneimittels zur Deckung eines erheblichen ungedeckten Bedarfs jedoch den Bedarf an zusätzlichen Daten überwiegt, die in Zukunft verfügbar werden. CMAs sind ein Jahr gültig und können jährlich verlängert werden, während die Behörden die Daten laufend überprüfen.

Wenn die Menge und Zellzahl ausreichen, kann mit Nabelschnurblut auch eine erwachsene Person behandelt werden. Sollte die Anzahl der aus dem Nabelschnurblut gewonnenen kernhaltigen Zellen nach dem aktuellen Stand von Medizin und Wissenschaft für bestimmte Anwendungen nicht ausreicht, haben Ärzte grundsätzlich auch die Möglichkeit, weitere Stammzellquellen (z. B. Knochenmark) zu nutzen. Die Kombination aus Nabelschnurblut und Knochenmark wurde in der Praxis auch so schon genutzt.

Die Menge des Blutes und die Anzahl von darin enthaltenen Stammzellen ist von Kind zu Kind unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise ist bei frühem Abnabeln das Blutvolumen deutlich höher. Die erforderliche Menge an Nabelschnurblut oder genauer gesagt die Zahl der erforderlichen Stammzellen hängt von der Erkrankung ab, die behandelt werden muss. Zum Beispiel gibt es Richtlinien, die empfehlen, wie viele Zellen bei einem Patienten für den Wiederaufbau des Knochenmarks nach einer Hochdosis-Chemotherapie verwendet werden sollten. Bei einer autologen Transplantation (Verwendung des eigenen Nabelschnurbluts) sind dies 1,5 x 10^7 kernhaltige Zellen pro Kilogramm Körpergewicht. Die Frage, ob das Nabelschnurblut für die Stammzelltherapie reicht, wird man tatsächlich erst zum Zeitpunkt der (hoffentlich nie notwendigen) Anwendung beantworten können.

Das ist leider nicht möglich. Um den Erfolg der Behandlung, insbesondere bei der Wiederherstellung des Knochenmarks nach Hochdosis-Chemotherapie, zu maximieren, wird in der Regel das gesamte Nabelschnurblut verwendet.

Du oder dein volljähriges Kind erteilen uns die Erlaubnis zur Weitergabe der Nabelschnurblutdaten an die behandelnden Ärzte. Diese fordern das Nabelschnurblut dann bei uns an. Wir übernehmen selbstverständlich die Koordination für die Vorbereitung der Nabelschnurblutabgabe und den Transport zur Anwendung.

Über die Anwendung von Nabelschnurblut bei einer Stammzellentherapie entscheidet immer die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Und natürlich fragen wir das Kind und/oder seine Sorgeberechtigen ob die eigenen Stammzellen für die Therapie herausgegeben werden sollen.

Tiefgefrorenes Nabelschnurblut kann über viele Jahrzehnte hinweg gelagert werden, ohne dass die Stammzellen altern oder ihre Funktionalität einbüßen. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Lagertemperatur von -180 °C dauerhaft aufrechterhalten wird. Unser Partnerlabor verfügt über die erforderliche Technologie und das nötige Fachwissen, um genau dies zu gewährleisten.

eticur lagert Nabelschnurblut ausschließlich für die ‘autologe’ Anwendung beim jeweiligen Kind ein.

Dein Kind ist alleiniger Eigentümer seines Nabelschnurbluts und Nabelschnurgewebes. Diese Stammzellendepots stehen ausschließlich ihm für eine mögliche spätere Behandlung zur Verfügung.

Man spricht von ‘autolog’ oder ‘Eigenblut’, wenn Blut von deinem Kind entnommen und wieder in seinen eigenen Körper zurückübertragen wird. In diesem Fall sind Spender und Empfänger der Stammzellentransplantation ein und dieselbe Person. Das Blut passt perfekt. Hingegen sind bei einer ‘allogenen’ Stammzellentransplantation Spender und Empfänger zwei verschiedene Personen. Dies ist nur möglich, wenn Spender und Empfänger weitgehende gleiche biologische Gewebemerkmale (die sogenannten HLA-Merkmale) aufweisen. Sonst kann es zu Abstoßungsreaktionen und anderen Komplikationen kommen.

Weltweit wurden bereits über 60.000 Nabelschnurblutpräparate bei der Behandlung von 80 Erkrankungen für Stammzelltransplantationen eingesetzt, zum Beispiel bei Blutbildungsstörungen, Blutreifungsstörungen, Immundefekten, Autoimmunerkrankungen, soliden Tumoren, Stoffwechselerkrankungen, oder neurologischen Erkrankungen. Im Rahmen von Heilversuchen oder Patientenstudien wurden Nabelschnurblut als unmittelbare Therapie zum Beispiel für Hirnschädigungen, Schlaganfälle, Rückenmarkverletzungen, oder Herzfehler angewendet. Informiere dich gerne hierzu bei FamiCord. Oder frag unsere Fachberatung unter 0800-0-384287.

Blutbildende (hämatopoetische) Stammzellen haben die einzigartige Eigenschaft, beschädigte oder abgestorbene Blutzellen und Immunzellen ein Leben lang zu regenerieren. Auf diese Weise tragen sie zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger Körperfunktionen wie der Immunabwehr und dem Transport von Sauerstoff bei. Blutbildende Stammzellen sind sowohl im Nabelschnurblut als auch im Knochenmark erwachsener Menschen vorhanden.

Die Nabelschnurbluteinlagerung sichert deinem Kind sein persönliches Depot mit blutbildenden Stammzellen und weiteren therapeutischen Zellen für eine mögliche zukünftige Behandlung:
* Bei der Geburt können viele blutbildende Stammzellen mit besonders guter Qualität schmerzfrei und risikofrei für Mutter und Kind gewonnen werden. Später ist das nur durch aufwendige Verfahren aus dem Knochenmark oder Blutkreislauf möglich.
* Die eigenen Stammzellen passen perfekt für eine Stammzellentherapie. Können keine eigenen Stammzellen bereitgestellt werden, muss im Anwendungsfall erst ein gewebekompatibler Spender gefunden werden, um Abstoßungsreaktionen und andere Komplikationen zu verhindern.
* Nabelschnurblut enthält blutbildende Stammzellen, die zur Bildung von Blut- und Immunzellen beitragen. Diese Zellen können nach einer Hochdosis-Chemotherapie zur Behandlung bestimmter Krankheiten verwendet werden, z. B.: Leukämien, Lymphome, angeborene Immundefekte, einige Stoffwechselerkrankungen.
* In der Forschung wird untersucht, ob Stammzellen oder andere therapeutische Zellen aus Nabelschnurblut künftig auch z. B. bei Typ-1-Diabetes, Zerebralparese, Autismus, Herz- und Nervenerkrankungen verwendet werden können.

 

Nabelschnurblut ist kindliches Blut, das nach der Geburt in der Nabelschnur und der Plazenta verbleibt. Es enthält blutbildende (hämatopoetische) Stammzellen.